Seminare Fördermittel

Seminare Fördermittel

Staatliche Subventionen für Weiterbildungen und Seminare

Für betriebliche Weiterbildungen und Seminare bieten manche Bundesländer öffentliche Fördermittel an. Bitte beachten Sie dabei, dass uns die entsprechende Bescheinigung der Fördermaßnahme vor Beginn der Weiterbildung vorliegen muss. Im Folgenden werden wir Ihnen einige erläutern. Konkrete Informationen erhalten Sie über die Förderdatenbank des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Bildungsprämie des Bundes

Mit der Bildungsprämie des Bundes erhalten Sie vom Staat die Hälfte der Kosten bis maximal 500 Euro für eine Weiterbildung. Der Prämiengutschein der Bildungsprämie kann von Angestellten und Selbstständigen mit einem Jahreseinkommen unter 20.000 Euro (bei gemeinsamer Veranlagung sind es 40.000 Euro) beantragt werden. Alle Maßnahmen, die der individuellen Weiterbildung dienen wie z.B. Zertifikate, Lehrgänge, werden gefördert. Ihre geplante Weiterbildung muss innerhalb von sechs Monaten nach Gutscheinausgabe beginnen. Den Prämiengutschein können Sie noch bis zum 31.12.2021 erhalten.

Welche Bundesländer bieten Fördermittel an?

Hier erhalten Sie Informationen über die Fördermittel der einzelnen Bundesländer.

Nordrhein-Westfalen - Bildungsscheck:

Arbeitnehmer in Nordrhein-Westfalen können den Bildungsscheck alle zwei Jahre erhalten, wenn der Betrieb des Antragssteller weniger als 250 Mitarbeiter hat, zudem darf das zu versteuernde Einkommen 30.000 Euro (gemeinsam Veranlagte: 60.000 Euro) nicht übersteigen. Der Bildungsscheck fördert 50 % der Kurs- und Prüfungsgebühren ab, maximal aber 500 Euro. Die Weiterbildung muss mindestens 500 Euro kosten.

Auf dieser Seite erfahren Sie mehr: https://www.weiterbildungsberatung.nrw/beratungsstellensuche

Schleswig-Holstein - Weiterbildungsbonus:

Mit dem Weiterbildungsbonus werden Arbeitnehmer*Innen und Auszubildende begünstigt, die in Schleswig-Holstein arbeiten oder wohnen. Auch Inhaber*Innen und Freiberufler*Innen, die weniger als 10 Mitarbeiter beschäftigen werden ebenso unterstützt. Unter die förderfähigen Programme fallen berufliche Weiterbildungen, die mindestens 16 und maximal 400 Zeitstunden umfassen. Übernommen werden bis zu 50% der Weiterbildungskosten, maximal jedoch 2.000 Euro. Die restlichen 50 % sind vom Arbeitgeber zu zahlen. Die Weiterbildung muss dabei mindestens 160 Euro betragen.

Auf folgender Webseite erhalten Sie mehr Infos: https://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/W/weiterbildung/Weiterbildungsbonus_HT.html

Hamburg - Weiterbildungsbonus:

Mit dem Weiterbildungsbonus PLUS werden berufliche Fortbildungen mit bis zu 50% (maximal 750 Euro) unterstützt. Gefördert werden Arbeitnehmer, die in Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitern arbeiten, sowie einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung mit mindestens 15 Wochenstunden nachgehen. Auch für Selbstständige gilt der Weiterbildungsbonus. Antragsteller müssen entweder in Hamburg leben oder dort arbeiten.

Mehr Infos erhalten Sie hier: https://www.weiterbildungsbonus.net/

Mecklenburg-Vorpommern - Bildungscheck:

In Mecklenburg-Vorpommern wird die Teilnahme von Beschäftigten an Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung, die dem Erwerb, dem Erhalt oder der Erweiterung von beruflichen Qualifikationen und Kompetenzen dienen, gefördert. Der Zuschuss beträgt maximal 75 % und höchstens 500 Euro.
Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.weiterbildung-mv.de/bildungsschecks.cfm

Sachsen-Anhalt - Weiterbildung DIREKT

Die Weiterbildung DIREKT erhalten Arbeitnehmer*Innen mit einem durchschnittlichen monatlichen Bruttogehalt unter 4.575 Euro. Förderungsfähig sind Seminare, Kurse, Coaching und Weiterbildungsstudiengänge mit Gesamtkosten ab 1.000 Euro. Je nach Bruttogehalt und Arbeitsstatus erhalten Beschäftigte unterschiedliche Förderungshöhen. Erfahren Sie mehr hier: https://www.ib-sachsen-anhalt.de/unternehmen/aus-weiterbilden/weiterbildung-betrieb

Niedersachsen - Förderung

In Niedersachen werden Arbeitnehmer*Innen aus Unternehmen mit Betriebsstätte in Niedersachsen sowie Betriebsinhaber*Innen von Unternehmen mit unter 50 Beschäftigten gefördert. Unterstützt werden Ausgaben für Qualifizierungen (Lehrgangs- und Prüfungsgebühren), Personalausgaben der teilnehmenden Personen (Ausgaben für Freistellungen). Von den Gesamtkosten (Lehrgangs- und Prüfungsgebühren sowie Ausgaben für Freistellungen) können maximal 50 % gefördert werden. Die Mindestfördersumme beträgt dabei 1.000 Euro. Die Ausgaben für Qualifizierungen sind bis zu einer Höhe von 25 Euro pro Teilnehmer/in und Zeitstunde förderfähig.

Mehr erfahren Sie unter: https://www.nbank.de/Unternehmen/Ausbildung-Qualifikation/Weiterbildung-in-Niedersachsen/